Meine Bloggerkarriere

Heute will ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und dir erzählen, was meine bisherigen Blogerfahrungen sind.

Warum ich dir das erzähle? Zum Einen damit du mich ein wenig besser kennenlernst und zum Anderen damit du siehst, dass alles seine Zeit braucht.

Ich hatte vorher schon einige andere Blogs zu den verschiedensten Themen. Warum es jetzt ein Blog über Geld und Finanzen ist, erfährst du im Beitrag.

Meinen ersten Blog startete ich bereits im Juni 2014. Auf diesem schrieb ich über Alltägliches – übers Reisen, Essen, Alltag, Hobbys, DIY usw. Diesen Blog startete ich auf Blogger. Nach einem halben Jahr löschte ich den Blog. Der Grund lag damals im Privatleben.

Das Thema Blog lies mich aber nie wirklich los und ich lese wirklich unzählige Blogs in vielen Nischen. Wie ich dir in diesem Artikel bereits erzählt habe, bin ich 2016 ohne ein Ziel durchs Jahr marschiert.

Es war ein verwirrendes und doch aufschlussreiches Jahr. Ich habe viel reflektiert und mich mit vielen Themen auseinandergesetzt.

Umso mehr ich über Blogs las, umso öfter lies ich davon, dass man als Blogger eine Nische braucht. Es wird oft erzählt, wie wichtig es ist, eine Nische zu finden und seiner Leidenschaft zu folgen.

Und genau das war immer mein Problem. Ich habe viele Interessen und kann mich für vieles begeistern, aber etwas, was mich wirklich dauerhaft interessiert und schon lange begleitet? Hmhm.

Anfang 2016 war ich Feuer und Flamme vom Thema Kokosnuss und Kokosöl. Ich koche gerne und probierte auch viele Sachen aus zum Thema Kokos. Also dachte ich, DAS ist meine Nische. Also startete ich mit gesundmitkokos.at.

Den Blog gibt es immer noch und ich schreibe auch immer noch Beiträge (derzeit etwas weniger). Aber irgendwann wurde mir bewusst, dass mir dieses Thema dann doch auf Dauer zu langweilig wird.

Es gibt so viele Gesundheitsthemen, über die ich gerne schreiben würde, die aber nicht zu dieser Nische passen.

Ein anderes Thema, welches 2016 wieder viel mehr in den Vordergrund trat, waren die Finanzen.

Das Thema war immer präsent, doch im Vorjahr hab ich mich sehr intensiv damit auseinander gesetzt. Auch in meiner täglichen Arbeit habe ich mit Geld und Finanzen zu tun.

Aber noch ein Finanzblog? Anfangs war ich skeptisch, denn Finanzblogs gibt es zur Genüge und Wissen haben doch alle anderen auch viel mehr. Aber losgelassen hat mich diese Idee nicht mehr.

Als im Oktober Markus Cerenak das Blogmomentum 2016 veranstaltete, ergriff ich diese Chance und habe bei der Starteredition mitgemacht. Zu diesem Zeitpunkt bin ich noch mit dem Namen femininja.at an den Start gegangen.

Da ich aber nicht glücklich wurde mit diesem Namen, entschied ich mich, den Blog auf finanzlady.at umzubenennen. Und mit dieser Entscheidung bin ich jetzt endlich happy.

Warum aber nun das Thema Finanzen?

Wie schon erwähnt, habe ich mich immer schon selbst um mein Geld gekümmert. Zwar nie so intensiv wie im letzten Jahr, aber ich führe schon seit meinem ersten selbst verdienten Geld ein Haushaltsbuch und mache diverse Aufstellungen zu meinem Vermögen.

Und auch mein Beruf (Buchhalter) widmet sich diesem Thema täglich.

Das BlogMomentum war ein Anstoß  mich endlich mit meiner Leidenschaft auseinander zu setzen und da bin ich immer wieder über dieses Thema gestoßen.

Nach Gesprächen mit Freunden und Bekannten viel mir außerdem auf, wie wenig sich Frauen um ihr Geld kümmern und wie wenig Ahnung sie von Börse, Aktien und Renditen haben.

Somit ist anfangs femininja.at entstanden, welchen ich dann im Dezember zu finanzlady.at umbenannt habe.

Da ich femininja.at nicht weiterführe,  ich die Artikel des BlogMomentum aber nicht löschen wollte, habe ich diese auf finanzlady.at kopiert.

Neben finanzlady.at und gesundmitkokos.at habe ich auch einen Lifestyleblog (Reisen etc.) gestartet welcher aber nicht mehr online ist, da es sich zeitlich nicht mehr ausgeht.

Die beiden Blogs laufen über Jimdo. Ich habe mich aber auch mit WordPress auseinander gesetzt. Ich habe überlegt, mit allen Blogs zu WordPress zu wechseln, werde jetzt aber erst einmal bei Jimdo bleiben.

Da ich erstmal Beiträge schreiben will und Reichweite aufbauen möchte. Sollte ich zu WordPress wechseln, lass ich es euch wissen.

Insgesamt habe ich die letzten Jahre viel ausprobiert und gelernt. Und wo mich das Ganze hinführt, weiß ich noch nicht. Das letzte Jahr war auch ein wenig eine Selbstfindung.

2017 will ich zielgerichteter und strukturierter arbeiten, deshalb hab ich mich entschieden, meine Energie in finanzlady.at zu stecken.

Was kannst du daraus lernen?

Meine Bloggeschichte hört sich etwas verwirrend und undurchsichtig an. Und das ist es sicherlich auch. Aber durch das ausprobieren und starten habe ich mehr gelernt, als wenn ich geplant und ewig überlegt hätte, was gewesen wäre wenn.

Ich bin einfach gestartet und hab vieles über den Haufen geworfen und viel Zeit in etwas gesteckt, was mir auf den ersten Blick nichts gebracht hat, mich aber doch so vieles gelehrt hat.

Wenn man nie startet, wird man nie wissen, wohin einem die Segel treiben.

Mit meiner Geschichte will ich dir einfach zeigen, dass man starten sollte, bevor man bereit ist und seinen Träumen folgen soll.

Thematisch passt dieser Beitrag zwar nicht zu den Finanzthemen, doch ich wollte dieses Thema einfach mal aufgreifen und meine Erfahrungen hier niederschreiben.

Welche Blogerfahrungen hast du bereits gemacht?

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