12 Fehler, die Frauen im Umgang mit Geld machen

Du hast einen gut bezahlten Vollzeitjob, aber zu wenig Geld um es zu investieren? Du bist Hausfrau und Mutter und der Meinung, du kannst mit wenig Geld nicht finanziell vorsorgen?

Du denkst, dir bleibt noch genug Zeit um dich um deine Finanzen zu kümmern? Welche Fehler Frauen hindern, finanziell frei zu werden, habe ich heute für dich aufgelistet.

1. Du übernimmst keine Verantwortung für deine Finanzen

 Du überlässt das Thema Finanzen lieber deinem Partner, deinen Eltern oder dem Staat? Du kennst nicht mal deinen Kontostand?
Du hast keine Ahnung wo dein Geld hinkommt? Solange du keine Verantwortung für dein Geld übernimmst, legst du das Geld und damit die Verantwortung für deine Zukunft in fremde Hände.
Kommt es zur Trennung, weißt nu vielleicht nicht mal, dass kein Geld da ist, es Schulden gibt oder vielleicht sogar Verträge, die dich nur Geld kosten und nichts bringen.
Wenn du finanziell frei werden willst, musst du auch die Verantwortung dafür übernehmen. Denn NIEMAND kennt deine Bedürfnisse besser als du.

2. Du kümmerst dich nicht um dein Geld

 Dein Geld gammelt auf deinem Girokonto dahin? Wie willst du Vermögen aufbauen, wenn du nicht bereit bist, dich mit Geld und Finanzanlagen zu beschäftigen?
Oder glaubst du noch immer, dass dein Geld am Sparbuch mehr wird? Solange du dich nicht um die Anlage und Vermehrung deines Geldes kümmerst, kannst du kein Vermögen aufbauen.
Das Geld auf einem Sparbuch liegen zu lassen macht dich arm, aber nicht finanziell frei.

3. Du gibst mehr aus, als du verdienst

 Ja schon klar, diese neue Handtasche MUSS man einfach haben, die trägt jetzt jeder.
Und dann noch dieser wunderschöne Mantel. Ach nö, Konto leer? Ach, du überziehst mal schnell das Konto, denn ohne diese neuen Schuhe willst du nicht leben?
Solange du mehr ausgibst, als du verdienst, wirst du niemals die finanzielle Unabhängigkeit erreichen können. Mit welchem Geld willst du Vermögen aufbauen, wenn du jeden Monat alles verprasst?
Überlege dir genau, wofür du dein Geld ausgibst. Ist es dir wert, für Kleidung, Schuhe oder Taschen Konsumschulden zu machen.

Und die Ausrede, du lebst nur einmal, zählt nicht. Denn heute ist ein Tag, und morgen ein weiterer. Denk an deine Zukunft.

Oder willst du im Alter in einer eiskalten Wohnung frieren? Du musst jetzt nicht minimalistisch werden (obwohl dich das schneller an dein Ziel bringt). Weniger auszugeben als du verdienst ist Grundregel Nummer eins!

4. Du bürgst für deinen Partner

 Mädls, so sehr ihr auch gerade verliebt seid, unterschreibt NIEMALS für die Schulden eures Partners.
Sollte eure Liebe scheitern, musst du trotzdem für die Schulden des Ex-Partners aufkommen, wenn dieser nicht mehr zahlen kann.
Damit kannst du dir dein Leben ruinieren. Bei allem Respekt, aber seid bitte nicht so dumm, um für die Schulden für jemand anderes einzustehen.
Egal wie sehr er dich bedrängt. Wenn er wirklich einen Kredit braucht, weil er ein eigenes Business starten will, dann muss er schauen, wo er das Geld herkriegt.
Geht sein Unternehmen Pleite, krallt sich die Bank dein Geld und deine Vermögenswerte!

5. Du bezahlst dich, nachdem du alle Ausgaben bezahlt hast

Wenn du immer bis Monatsende wartest ob was übrig bleibt, wird dir nie etwas übrig bleiben.

Noch bevor du deine Ausgaben bezahlst, bezahle dich zuerst selbst. Richte einen Dauerauftrag ein und überweise dir jeden Monat 10% deines Einkommens.

Du wirst sehen, Du kommst trotzdem aus mit deinem Geld und kannst dir nebenbei ein Vermögen aufbauen.

6. Du sprichst nicht über Geld

 Viele Frauen glauben, dass es verpönnt ist, über Geld zu sprechen. Über Geld spricht man nicht, ist eine Redewendung, die ich nicht mehr hören kann.
Wir leben in einer Zeit, in der Frauen Geld verdienen und somit auch darüber reden müssen. Viele Frauen sprechen nicht mal mit ihrem Partner über Geld oder klären finanzielle Fragen ab.
Informiere dich über Geldthemen und rede mit deinem Partner über die finanziellen Ziele und die Zukunft. Vielleicht will dein Partner ein Haus kaufen, du aber dein Geld lieber in Aktien investieren um mit 50 finanziell frei zu sein.
Dein Partner gibt dein Geld gerne für Parties und Konsum aus, du bist aber sparsam. Kläre deine finanziellen Wünsche ab.

7. Du hast die falschen Glaubenssätze

 Sind dir folgende Glaubenssätze bekannt:
  • Über Geld spricht man nicht.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Finanzen sind Männersache.
  • Mir ist Geld nicht wichtig.
  • Ich habe dafür keine Zeit.
  • Geld ist schlecht.
  • Das kann ich mir nicht leisten.

Mit diesen Gedanken und Glaubenssätzen blockierst du dich selbst. Solange du negativ über Geld denkst, wird Geld auch nicht in dein Leben kommen.

Fang an, Geld wie deine beste Freundin zu behandeln und liebe es. Sage nicht: Das kann ich mir nicht leisten, sondern frage dich: Wie kann ich mir das leisten?

Dein Unterbewusstsein fängt an, nach einer Lösung zu suchen anstatt in der Stockstarre zu verharren.

8. Du denkst, nur Reiche können Vermögen aufbauen

 Viele sind der Meinung, dass man nur mit großen Summen in Aktien oder Fonds investieren kann. Dabei können schon 50 Euro, die du monatlich investierst, nach Jahren eine schöne Summe ergeben.
Wichtig ist, dass du so früh wie möglich anfängst zu investieren, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.
Wenn du jeden Monat 50 Euro beiseite legst, hast du nach 10 Jahren 6000 € gespart (ohne Zinsen und Zinseszinsen). Investierst du diese 50 € monatlich in einen Indexfonds mit 3% Rendite hast du ganze 6.990,10 €, das macht 990,10 € an Zinsen.
Du siehst also, auch mit kleinen Beträgen kannst du über viele Jahre ein kleines Sümmchen anhäufen.

9. Du gibst dein Geld aus, anstatt es zu investieren

 Nein, ein neues Paar Schuhe ist keine Investition. Kleidung oder ein Auto verlieren an Wert, sobald du sie kaufst.
Das Auto verschlingt Geld durch Benzin, Reparaturen und Verschleiß. Du musst unterscheiden zwischen Verbindlichkeiten und Vermögenswerten.
Bei Verbindlichkeiten fließt Geld von dir in das Produkt. Bei Vermögenswerten fließt Geld vom Produkt zu dir, beispielsweise bei Aktien oder Immobilien. Diese vermehren sich und du erhältst Geld in Form von Dividenden oder Mieteinnahmen.
Überlege dir künftig, wo dein Geld besser aufgehoben ist, in den neuesten Pumps, die du nach ein paar Mal tragen entsorgst oder doch in Aktien, die dir nebenbei noch Geld in Form von Dividenden bringen.

10. Du denkst nicht an deine finanzielle Zukunft

 Du lebst im Hier und Jetzt. Schließlich lebst du nur einmal? Gleichzeitig hoffst du, 100 Jahre alt zu werden?
Wie stellst du dir das vor, wenn du mit Mitte 60 in Pension gehst. Von was willst du leben? Von der Pension, von der niemand weiß, ob und wie lange es sie so noch geben wird?
Du kannst hoffen, dass wir noch was kriegen oder du fängst gleich mal an, dich mit deiner finanziellen Vorsorge auseinander zu setzen.

11. Du scheust das Risiko und traust dich nicht, zu investieren

 Auch ich kenne die Vorurteile über Aktien und die ach so böse Börse. Natürlich solltest du NIEMALS in etwas investieren, was du nicht verstehst.
Es gibt unzählige Bücher und Informationen im Internet, wie man investiert und auf was man achten muss. Auch auf diesem Blog wirst du Infos über die Börse finden.
Man hat Angst vor etwas, was man nicht kennt. Informiere dich über die verschiedensten Anlageformen und lese Blogs und Fachzeitschriften, höre Finanz-Podcasts. Wissen vernichtet die Angst.

12. Du hast keine Zeit

 Du hast keine Zeit dich um deine Finanzen zu kümmern? Echt jetzt?
Aber du hast stundenlang Zeit, dir den perfekten Mantel zu suchen. Du weißt natürlich, dass Model XY gerade schwanger ist.
Und über jeden Klatsch und Tratsch in der Promiwelt weißt du auch Bescheid. Jeden Samstag ist Shoppingday und du kennst die neuesten Folgen von diversen Soaps.
Mal ehrlich, merkst du gerade, dass du dich hier selbst belügst? Was ist dir wichtiger: Finanziell vorzusorgen oder sinnloses Gequatsche über irgendwelche Promis zu lesen und zu kommentieren.
Wenn du mir erklären kannst, was es dir bringt, dich stundenlang sinnlos durch die Welt von Pinterest, Facebook, Snapchat und diverser Promis zu klicken, sag ich dir trotzdem, dass es verschwendete Zeit ist.
Denn ich glaube nicht, dass dir irgendwer von diesen Z-Promis künftig dein Leben finanziert. Zeit ist kostbar. Und deshalb nutze sie sinnvoll. Für dein Leben und deine Zukunft!

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